Anatidae
Anseriformes
Geflügel
28-30 Tage.
5-12.
Sie fressen hauptsächlich Grastriebe, Getreidekörner und junge Blätter und ergänzen ihre Nahrung durch eine Vielzahl kleiner Insekten, Landwürmer und Frösche.
Bis zu 14 Jahre in Gefangenschaft.
Die Nilgans zeichnet sich durch einen langen Hals, lange Beine und einen kräftigen rosa Schnabel sowie braune Flecken um jedes Auge aus. Der obere Teil der Flügel und der Kopf sind braun, während der Rest des Körpers hellere Töne aufweist. Die Unterseite der Flügel ist weiß und grün.
Bei einer Körpergröße von 63 bis 73 cm und einem Gewicht von 1,5 bis 2,3 kg verfügen sie über eine beachtliche Flügelspannweite von durchschnittlich etwa 38 cm.
Obwohl Weibchen etwas kleiner sind als Männchen, gibt es keinen Geschlechtsdimorphismus, sodass sie anhand ihres äußeren Erscheinungsbilds nicht geschlechtlich unterschieden werden können. Ein anderes Problem ist das Geräusch, das sie erzeugen: Während die Männchen laute Pfiffe von sich geben, machen die Weibchen ein gackerndes Geräusch, das dem anderer Enten ähnelt.
Unter normalen Bedingungen sind Nilgänse stille und zurückhaltende Tiere, doch während der Brutzeit ändert sich die Situation völlig, die Männchen werden sehr aggressiv und führen aufwendige Balzrituale durch, bei denen sie laute Geräusche von sich geben. Sie sind monogam und bauen ihre Nester normalerweise in der Vegetation, in Löchern oder einfach auf dem Boden.
Sozial bleiben sie das ganze Jahr über in kleinen Gruppen, bis die Brutzeit beginnt. Obwohl sie hauptsächlich sesshaft sind, ziehen sie von einem Gewässer zum anderen, wenn in ihrem Verbreitungsgebiet eine Dürreperiode auftritt.
Nilgänse schwimmen, reisen und fressen in Schwärmen. Das Leben in Gruppen kann eine Verteidigungsstrategie gegen Raubtiere sein, denn je mehr Individuen es gibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Falle eines Angriffs Alarm schlagen. Zu ihren Raubtieren zählen Löwen, Geparden, Hyänen, Krokodile und Geier.