Hominidae
Primaten
Säugetiere
260 Tagen.
1
EEP
Ein sehr hoher Prozentsatz seiner Ernährung ist vegetarisch und nimmt große Mengen an krautigen Pflanzen, Früchten, Sträuchern, Kletterpflanzen und Pflanzensäften zu sich. Sie ernähren sich auch von Termiten, allerdings in einem geringeren Anteil als Gemüse.
rund 50 Jahre
Gorillas sind hauptsächlich Land- und Vierbeiner, obwohl beobachtet wurde, dass Jungtiere (die leichter sind) von Ast zu Ast springen.
Aufgrund ihres blattfressenden Verhaltens müssen Gorillas viel Zeit mit der Nahrungsaufnahme verbringen, um die für ihr Körpergewicht erforderliche Energiezufuhr zu erhalten. Aus diesem Grund legen sie keine großen Strecken zurück, höchstens etwa 2 km pro Tag. Sie fressen tagsüber und abends und ruhen sich mittags ein paar Stunden aus. Nachts bauen sie Nester in Bäumen, um dort zu schlafen. Dies hält sie vom kalten Boden und den Gefahren fern, die die Nacht mit sich bringt.
Gorillas haben keine ausgeprägte Paarungszeit. Sie leben in sehr stabilen sozialen Gruppen, die normalerweise aus 5 bis 10 Individuen bestehen. Gruppen sind Harems, bestehend aus einem Männchen, Weibchen und ihren Nachkommen. Das Männchen wird wegen der silbernen Farbe, die es in diesem Bereich hat, normalerweise „Silberrücken“ genannt. Junge Weibchen verlassen normalerweise die Gruppe, in der sie geboren wurden, um sich anderen anzuschließen. Auch junge Männchen verlassen die Gruppe, um einen eigenen Harem zu bilden und so Zugang zu fruchtbaren Weibchen zur Fortpflanzung zu haben. Wenn es einem Männchen gelungen ist, seinen eigenen Harem zu bilden, wird er für immer darin bleiben, solange er weiß, wie er ihn vor anderen Männchen verteidigen kann.
Wie bei allen Primaten trägt die Fellpflege dazu bei, die sozialen Bindungen der Gruppe aufzubauen und zu stärken, obwohl sie bei Gorillas nicht so häufig vorkommt wie bei anderen Primatenarten.
Die Zahl der Gorillas in Afrika geht zurück, was vor allem auf den Verlust ihres Lebensraums zurückzuführen ist. Menschen roden maßlos die Wälder, in denen diese und andere Tiere leben. Darüber hinaus nimmt die afrikanische Population so stark zu, dass sie in Gebiete vordringt, in denen diese Tiere früher lebten. Eine weitere Bedrohung ist die Jagd. Die Nachfrage nach „Buschfleisch“ und die hohe Nachfrage nach dem Fleisch dieser Tiere führen dazu, dass Gorillas im Visier von Jägern sind.
Gorillas sind die größten heute lebenden Primaten. Sie sind sehr intelligent, können sehr schnell lernen und Werkzeuge nutzen, um an Nahrung zu kommen.