Herpestidae
Unterfamilie: Mungotinae
Fleischfresser
Säugetiere
60 Tagen.
1 bis 4
Überwiegend insektenfressend, vor allem Käfer und Tausendfüßlerlarven, gelegentlich auch kleine Wirbeltiere (einschließlich Eier, Mäuse, Ratten, Frösche, Eidechsen und Schlangen).
17 Jahren.
Streng tagaktiv leben sie in Gruppen, die bis zu 40 Mitglieder erreichen können. Basierend auf wissenschaftlichen Studien scheint es sich um ein matriarchales System zu handeln, in dem sich nur wenige Weibchen fortpflanzen. Die Hierarchie zwischen den Individuen in der Gruppe scheint eher auf dem Alter, der Größe und dem Temperament der Individuen als auf dem Geschlecht zu basieren. Die Gruppen sind stabil, allerdings verlassen meist junge Männchen die Gruppe und es kann sogar zu Teilungen kommen, wenn die Zahl ihrer Mitglieder sehr hoch ist.
Die Geburten der Weibchen sind synchronisiert, sodass sie alle zur gleichen Zeit gebären und jedes von ihnen seinen Nachwuchs stillen kann.
Auf der Suche nach Insekten und kleinen Wirbeltieren gehen sie meist alleine mit der Nase auf den Boden auf die Jagd, man sieht sie aber auch bei Gruppenjagden, wenn die Beute größer ist, wie es bei Schlangen der Fall ist. Sobald sie Beute unter der Erde entdecken, bereiten sie sich darauf vor, schnell zu graben, um sie zu fangen. Sie verfügen über eine merkwürdige Technik zum Öffnen von Eiern oder Beutetieren mit harten Schalen, die darin besteht, sie mit den Hinterbeinen auf den Boden oder gegen Steine zu werfen.
Der Streifenmungo markiert täglich sein Revier. Alle Mitglieder der Gruppe sind auch auf dem Hinterteil markiert, da Mitglieder derselben Gruppe den gleichen Geruch haben.